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Formline mit HEGLA 'WULF-Master' vereint – Seit dieser Woche ist unser Sonderzuschnitt um eine Attraktion reicher
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Im März diesen Jahres konnten wir bereits unsere neue HEGLA-Formline in Betrieb nehmen. Das neue Zuschnittaggregat für maximale Abmessungen von 600 x 321 cm hat unseren bisherigen Sonderzuschnitt abgelöst.

Auf dieser Anlage werden bei uns vorrangig Sondergläser, wie Spiegel, lackierte Gläser, sämtliche Ornamente, übergroße Schaufenster und Dickgläser, aber eben zunehmend auch oberflächengeätzte Gläser mit kratzfesten, rutschhemmend und sonstige Eigenschaften geschnitten. Da diese Gläser eine hohe Wertigkeit, jedoch im Vergleich zu normalem Float und VSG einen geringen Durchsatz haben, wurde ergänzend nach einer Verbindung zwischen optimaler Lagerhaltung und einer guten Verschnittoptimierung gesucht.

Als Ergebnis kam es jetzt zur oben genannten Vereinigung. Im Rahmen dieser Investition wurde auf Basis der Idee von Frank Wulfmeier gemeinsam mit der Fa. Hegla der Brückenschlag von dem bekannten HEGLA- Sortiersystem mit der Idee des HEGLA Restplattenspeichers - dem Remaster, den wir bereits erfolgreich im Bereich Float und VSG einsetzen, geschlagen.

Der `WULF-Master` verfügt aktuell über 252 Fächer um Platten bis zur Größe von 2600 x 3300 mm und einer Dicke zwischen 3 und 12mm einzulagern. Hierbei ist es egal, ob es sich um Restplatten, oder ggfs. geteilte Bandmaße handelt, die bei Sondergläsern nicht mehr als Einzelscheibe irgendwo ihren Platz finden, sondern nunmehr direkt in das System eingelagert werden können. Durch die Buchung der Reste oder geteilten Bandmaße hat man direkten Onlinezugang auf die Ware und kann Kunden unmittelbar nicht nur über das seit Jahren erfolgreich eingesetzt Lagerverwaltungssystem Auskunft geben, nein ab heute hat man auch online Zugriff auf verfügbare Abschnitte, die durch das Fächersystem sicher und bestimmt ohne Kratzer etc. eingelagert wurden.

Ähnlich der Anwendung beim Remaster werden dem Mitarbeiter beim Aufruf der Schneidpläne im T-Plan der Fa. Hanic die aktuellen Reste oder vorhandenen "Vollblätter" aus unserem Lagersystem angeboten. Der Mitarbeiter kann anhand der Daten das gewünschte Glas wählen, ggfs. eine vorhandene Optimierung anpassen und entsprechend die Bestellung dem WULF-Master senden. Bei Verwendung der Restplatten wird das Glas automatisch vom entsprechend Fach geholt und dem Zuschneider für den weiteren Zuschnitt zur Verfügung gestellt. Sofern es sich um ein Vollblatt aus dem "Außenlager" handelt, wird dies manuell auf den Aufleger gestellt und für den Zugriff und die Übergabe an den Zuschnitt bestätigt. Abschnitte, die sich aus diesem Auftrag ergeben werden dem Zuschneider zur automatischen Einlagerung angeboten, oder von ihm verworfen, sofern er diese wie üblich entsorgt. Selbstverständlich übernimmt das System automatisch die Abmessung der Abschnitts, der sich aus dem Optimierung ergeben hat.

Bereits nach nur 10 Tagen im Probelauf zeigt sich, dass aus der fixen Idee unseres Geschäftsführers Frank Wulfmeier in der Zusammenarbeit zwischen Kunde, Maschinenbauer und Softwarehaus eine sehr gute Umsetzung erfolgt ist.
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